Geführte Californiawest Tour - 16 Tage Tour - Basispreis: bei 2 Personen/1 Bike ab EUR 2.945,-
Exklusive, geführte Tour mit deutschsprachigem Guide und Begleitfahrzeug. Die aufregendsten Städte wie San Francisco, Las Vegas und Los Angeles sind die zentralen Schlüsselpunkte einer unvergleichbaren geführten Tour. Absolute Naturerlebnisse und beste Lokations sind garantiert!
CALIFORNIA WEST-TOUR

1. Tag - Ankunft in Los Angeles
„Lets go west...” Nach Ankunft in Los Angeles erdet Ihr von Eurem Guide abgeholt.
Jetzt fahren wir zuerst ins Hotel, wo Ihr Eure Zimmer einnehmen könnt und nach dem immerhin ca. 11-stündigen Flug Gelegenheit habt, Euch frisch zu machen. Am Abend geht es zusammen in eine amerikanische Kneipe am Venice Beach zu einem obligatorischen Welcome Drink.
2. Tag – Los Angeles – Palm Springs (ca. 200 Meilen/320 Kilometer)


Heute holen wir in Hawthorne, direkt hinter dem Los Angeles Airport, unsere Harleys ab, die uns die nächsten 14 Tage über 2.500 Meilen (ca. 4.000 km) auf den amerikanischen Straßen begleiten sollen. Hier, am Anfang oder Ende der Route 66 - je nachdem wie man es sieht - nehmen wir die Bikes in Empfang.
Alle Modelle befinden sich in bestem optischem und technischem Zustand und sind nur wenige Meilen gelaufen. Helme können beim Vermieter übrigens kostenlos ausgeliehen werden. Nachdem sich alle mit ihrem Motorrad vertraut gemacht haben, geht's jetzt los. 'America here we come...'
Unsere ersten Meilen führen über den San Diego Interstate 405 mitten durch L.A. Richtung Süden. Vorbei am John Wayne Airport fahren wir bei Lake Forest ab. Auf dem El Torro Highway geht's dann zum größten Bikertreffen in L.A., zum Cooks Corner 8lots of Custom Bikes...). Von hier aus fahren wir weiter nach San Juan Capistrano, zum Ortega-Highway 74, der uns durch den Cleveland National Forest, einer herrlich kurvigen Bikerstrecke, zum 'Look Out Roadhouse' führt. Hier machen wir einen kurzen Stopp und genießen bei einer Tasse Kaffee den Blcik über den Lake Elsinore.
Unser weiterer Trip führt über Perris und Romoland zum Wüstenörtchen Hemet - danach durch den San Bernadino National Forest über Mountain Center nach Palm Desert. Hier wechseln wir auf den US111 und nehmen die restlichen Kilometer unter die Räder. Über Rancho Mirage und Cathedral City erreichen wir unser Tagesziel: Palm Springs, eine inmitten der Wüste liegende, künstlich gestaltete Oase, in der sich exklusive Geschäfte und Nobelrestaurants abwechseln. Kein Wunder, dass Palm Springs das Urlaubsziel vieler Hollywoodstars ist und als der Ort gilt, an dem man die meisten Millionäre in den USA antrifft. Hier bleiben wir, lassen es uns am Pool unseres Hotels gut gehen und verarbeiten unsere ersten Fahreindrücke bei einem kühlen Bier.
3. Tag – Palm Springs – Lake Havasu (ca. 220 Meilen/350 Kilometer)
Nach einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir Palm Springs und brechen zu unserer heutigen Tour auf. Unser Weg führt uns von Kalifornien zu unserem Tagesziel in Arizona. Und so sieht unsere Route aus: Der State Highway 62 führt uns durch den Joshua Tree National Park nach Twenty Nine Palms. Kurz darauf erreichen wir Amboy.
Hier geht's zum ersten Mal auf die Route 66, die auch als 'Mother Road' bezeichnet wird. Wir machen einen kurzen Stopp für ein Photoshooting an Roy's Café, das mittlerweile geschlossen ist.
Es ist einer der letzten übriggebliebenen Läden längst vergangener Tage und hat sicherlich auch schon bessere Zeiten gesehen. Ab und zu dient es noch als Kulisse für Musikvideos. Auf dem National Trails Highway erreichen wir dann Essex. Auf dem Interstate 40 geht es weiter Richtung Osten, bevor wir auf dem Highway 95 in südliche Richtung abbiegen. Mit der Überquerung des Colorado Rivers haben wir auch Kalifornien verlassen und rollen jetzt die letzen Meilen zu unserem Tagesziel Lake Havasu City durch Arizona. Wer will, kann ab jetzt - natürlich auf eigenes Risiko - seinen Helm an den Gepäckträger hängen, denn in Arizona gibt es keine Helmpflicht. Aus Sicherheitgründen empfehlen wir jedoch, auch weiterhin den Helm zu tragen.
In Lake Havasu steht die original „London Bridge“, die in London ab und hier gegen Ende der 60er Jahre Stein für Stein wieder aufgebaut wurde. Es heißt, dass der Käufer allerdings im Glauben war, die „Tower Bridge“ gekauft zu haben und den Irrtum erst beim Wiederaufbau der Brücke vor Ort bemerkt hat. Der Nachmittag steht jedem zur freien Verfügung, da wir verhältnismäßig früh am Hotel ankommen. So habt Ihr noch die Möglichkeit, etwas zu Relaxen - entweder am Pool oder aber bei einem Sprung in den Lake. Es bleibt in jedem Fall auch noch Zeit, um Euch die London Bridge anzuschauen, und mit etwas Glück erleben wir noch einen wunderschönen und traumhaften Sunset.
4. Tag – Lake Havasu – Grand Canyon (ca. 250 Meilen/400 Kilometer)
Heute brechen wir relativ früh auf. Unser Ziel ist eines der Sieben Weltwunder und eines der größten amerikanischen Naturhighlights: der Grand Canyon.
Bis dorthin liegen noch ca. 400 Kilometer vor uns, die uns in großen Teilstücken wieder über die „Doublesix“ führen. Die Strecke führt erneut über den State Highway 95 auf den Interstate 40, der uns nach Kingman bringt. Hier kreuzt die „Mother Road of America“ den breiten Interstate. Wir biegen wieder auf die „66“ ab und folgen ihrem weiteren Verlauf über Valentine nach Seligman. In diesem verschlafenen Städtchen, wo man in längst vergangenen Tagen vor lauter Verkehr kaum die Straße überqueren konnte, machen wir einen Zwischenstopp.
Wer sich irgendwelche Erinnerungsstücke an die Straße mit der Doppelsechs in ihrem Namen mitnehmen möchte, sollte jetzt zugreifen, denn hier gibt es alles rund um die „66“ zu kaufen. Wir fahren weiter über den Interstate 40 und erreichen schließlich Williams, wo wir auf die US 64 nach Norden abbiegen.
Die letzte Etappe dieses Tages beginnt: Bis zum Grand Canyon liegen noch ca. 90 Kilometer vor uns. Nach dieser Strecke kommen wir am südlichen Rande des Grand Canyon, in dem sich der Colorado River seinen Weg durch den Fels gebahnt hat an. Wer möchte, kann jetzt einen 30-minütigen Hubschrauberrundflug durch die Schluchten des Canyons machen oder sich einfach nur von dem grandiosen Panorama faszinieren lassen. Dieser Ort ist wirklich etwas Besonderes.
5. Tag – Grand Canyon – Las Vegas (ca. 380 Meilen/608 Kilometer)
Heute ist der Tag der Gegensätze. Neben der puren Natur des Grand Canyon am Morgen, ist die Glitzerwelt von Las Vegas unser Ziel für den heutigen Tag.
Um das Naturereignis möglichst lange genießen zu können, fahren wir auf dem Highway 64 an der South-Rim, dem südlichen Rand des Canyons, vorbei zum Desert View Point. Hier habt ihr bei einem kurzen Stopp noch einmal die Möglichkeit, Euch von dem grandiosen Canyon zu verabschieden und evtl. im Watchtower noch einige Souvenirs zu kaufen. Nachdem alle wieder startklar sind, führt unsere weitere Strecke über Cameron, wo wir auf den State-Highway 89 nach Flagstaff abbiegen.
Nach einem kurzen Tankstopp geht es auf der Interstate 40 weiter in Richtung Kingman. Die nächsten ca. 130 Meilen kann wieder jeder auf eigene Faust fahren. Erst beim nächsten Tankstopp - einem großen Truck-Stop kurz vor Kingman - treffen wir uns dann wieder und es geht weiter nordwärts durch die Lake Mead National Recreation Area in Richtung Boulder City. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrtzeit stehen wir vor der 223 Meter hohen Staumauer des Hoover Damms, einer technischen Meisterleistung von Menschenhand. Hier werden die Wassermassen des Colorado Rivers und des Virgin Rivers aufgestaut und bilden den 185 Kilometer langen Lake Mead.
Das gestaute Wasser der beiden Flüsse dient nicht nur als Bade- und Wassersportrevier, sondern auch zur Wasser- und Stromversorgung von Vegas und der umliegenden Orte. Zur Weiterfahrt nach Las Vegas solltet Ihr wieder eure Helme aufsetzen, da wir hier auch die Staatsgrenze nach Nevada passieren. Bei Einbruch der Dunkelheit rollen wir endlich nach Old Las Vegas Down-Town, wo uns der weltbekannte Neon-Cowboy 'Vegas-Vic' begrüßt.
In der Freemont Street schauen wir uns dann die berühmte Light-Show an. Die Freemont Stret ist mit einer 500 Meter langen, 30 Meter hohen, gewölbten Decke überdacht, die mit über 12 Mio. Glühbirnen bestückt ist. Sie hat Old Las Vegas zu Glanz und Glamour verholfen. Sehen und Staunen!
Danach geht es über den Old Las Vegas Boulevard - 'The Strip' genannt - zu unserem Hotel, das gegenüber vom 'Cesars Palace' mitten auf dem Strip liegt. Nach einer kurzen Pause auf unseren Zimmern wollen wir am Abend auf den 'Strip' gehen, wo 'the city that never sleeps'' in ihrer ganzen glitzernden Pracht vor uns liegt.
6. Tag - (0 Meilen/Kilometer) Las Vegas

Heute könnt Ihr selbst entscheiden, wie Ihr den Tag verbringen möchtet. Für die Harley-Fahrer würde ich einen Besuch beim World Largest Harley-Dealer empfehlen, der sogar einen eigenen Bus-Shuttle hat. Ihr könnt aber auch auf eigene Faust Las Vegas erkunden. Wie immer ihr Euch auch entscheidet, es gibt soviel zu sehen, dass Euch auf keinen Fall langweilig wird. Auf jeden Fall braucht Ihr bequeme Schuhe:-)
7. Tag – Las Vegas – Pahrump 240 Meilen (ca. 380 Kilometer)
Heute verlassen wir nach zwei aufregenden Tagen, in denen der Schlaf vielleicht ein bisschen zu kurz gekommen ist, die “Gamblingtown” wieder in Richtung Süden. Unser Trip geht weiter durch den Lake Mead Nationalpark Richtung Overton Beach. Die etwa 40 Meilen bis hierhin kann wieder jeder auf eigene Faust fahren. In Overton Beach treffen wir uns dann und legen eine Pause am kristallklaren Wasser des Lake Mead ein. Unsere Reise geht danach weiter durch das Valley of Fire: Es ist zwar bei den meisten Amerikanern kaum bekannt, doch steht es dem Grand Canyon oder dem Death Valley in nichts nach.
Unser Weg führt uns weiter in Richtung Westen zum Red Rock Canyon und anschließend über den Highway 160, wo uns eine traumhafte Bikerstrecke erwartet, nach Parhump. Dort, im Hotel Saddle West, satteln wir für heute unsere Steelhorses ab. Nachem wir uns frisch gemacht haben, geht's direkt zur Cowboy-Country Bar, wo man die besten Rips and Mashpotatoes (Kartoffelpüree) im Wilden Westen essen kann! Wer will, kann sich hier dann auchg mal als richtiger Cowboy behaupten und beim Rodeo einen Bullen reiten. Natürlich alles mit einer coolen Country Liveband:-)
8. Tag – Death Valley – Mammoth Lakes (ca. 280 Meilen/440 Kilometer)
Heute brechen wir recht früh auf, da wir das Death Valley durchqueren und es später am Tag dort sehr heiß werden kann. Wir verlassen nach ein paar Meilen in südlicher Richtung auch wieder Nevada und überqueren die Staatsgrenze nach Kalifornien zum Death Valley.

Wir nähern uns immer mehr dem Death Valley, dem „Tal des Todes“. Unser erster Stopp ist am Eingang vom Death Valley. Hier solltet ihr, bevor Ihr wieder alleine bis zum nächsten Stopp in Panamint Springs weiterfahrt, noch einen kräftigen Schluck Wasser aus der Kühlbox unseres Service-Vans nehmen, denn die nächsten 55 Meilen bis zu unserem Frühstücksstopp werden heiß. Doch das atemberaubende Panorama wird Euch wahrscheinlich Euren Durst vergessen lassen.
Auf diesem Streckenabschnitt passiert ihr auch das „Hotel California“, welches die „Eagles“ in ihrem gleichnamigen Song besingen. Nach dem Frühstück fahren wir zum Mount Whitney, der mit seiner imposanten Höhe von 4418 Metern als höchster Berg der USA (außerhalb Alaskas) gilt. Er liegt gerade mal 85 Meilen vom tiefsten Punkt der Vereinigten Staaten entfernt, dem „Devils Golf Course“ bei Badwater mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel.

Der Rest unserer Tour führt uns vorbei am Lake Crowley, bis wir wenig später Mammoth Lakes,unser Tagesziel erreichen. Hier checken wir in unserem Domizil für die zwei nächsten Tage ein und lassen es uns so richtig gut gehen.
Mammoth Lakes ist eines der beliebtesten Wintersportgebiete der Amerikaner, wobei der europäische Einfluß deutlich zu spüren ist. In der Wintersportsaison von November bis April tummeln sich hier täglich an die 20.000 Skifahrer auf den über 9 Kilometer langen Pisten und Loipen rund um den Mammoth Mountain.

Auch im Sommer zieht diese Region viele Naturliebhaber und Sportfans an. Sie bietet ein reichhaltiges Freizeitangebot für viele unterschiedliche Wassersportarten, was bei über 100 kleinen und größeren Seen in der Umgebung nicht verwundert und ist ein Eldorado für Mountainbiker.
9. Tag – Mammoth Lakes - Virginia City (120 Meilen/195 Kilometer)
Nach einem guten Frühstück, welches wir in Eigenregie am Pool gestalten, satteln wir wieder unsere Bikes. Gemütlich nehmen wir die 395 unter die Räder und brechen auf nach der wohl aus vielen Western bekannten Stadt Virgina City. Hierbei passieren wir den Mono Lake und den Tioga Pass. Weiter geht's vorbei am Sonora Pass nach der 1858 gegründeten Hauptstadt Nevadas Carson City. Hier bieten wir links ab zum Lake Tahoe und erreichen Virginia City. 
Virgina City ist ein der ältesten Siedlungsgründungen in Nevada und westlich des Mississippi. Seine Bedeutung und starkes Bevölkerungswachstum verdankt Virginia City der Comstock Goldlader und späteren Silberfunden 1859. Hier und im nahe gelegenen Carson City wurde dadurch der Goldrausch ausgelöst. Innerhalb kurzer Zeit stieg die Bevölkerung am Höhepunkt der Goldgräberzeit auf nahezu 30.000 Einwohner und wurde nach dem Goldrausch fast zu einer 'Ghosttown'.
In Virginia City wird dieses Geisterstadt-Image mit besonderer Inbrunst gepflegt. Praktisch die ganze Stadt steht als Historic District unter Denkmalschutz. Viele Häuser sind im Stil der viktorianischen Epoche restauriert worden. Verschiedentlich gibt es noch hölzerne Gehsteige, die von Saloon zu Saloon führen. Heute leben in der Stadt etwa ständig 800 - 1000 Einwohner. Wir checken hier in dem Nachbau der aus der Bonanza-Fernsehserie bekannten 'Ponderosa-Ranch' ein. Da wir heute unser Tagesziel früh ererichen, steht der Rest es Tages zur freien Verfügung. Es gibt einiges zu sehen: man kann eine Goldmine besichtigen, viele Souvenirshops, Saloons und ein alter Friedhof, wo sogar auf den Grabsteinensteht, wie derjenige umkam...

10. Tag – Virginia City - San Francisco (ca. 270 Meilen/400 Kilometer)
Heute ist Schluss mit Wildwest-Romantik. Wir machen uns auf den Weg zur 'Flower Power City' San Francisco.

Auf dem State Highway 395 passieren wir Crestview und ab Lee Vining haben wir wieder eine atemberaubende Strecke vor uns: Wir fahren über den Sonora-Pass, wo wir eine herrliche Naturlandschaft durchfahren. Bei angenehm warmen Temperaturen liegt hier teilweise Schnee an den Wegrändern.
Nachdem wir Sonora verlassen haben, geht es weiter auf der 120 Richtung Manteca. Dann wechseln wir auf den Interstate, passieren Hayward und Oakland und fahren über die Bay Bridge nach San Francisco. Unser Hotel liegt direkt an der weltbekannten Lombard Street in der Marina, sehr nahe an der Golden Gate Bridge, in einem tollen Viertel mit vielen Bars und Restaurant.
11. Tag – San Francisco (ca. 20 Meilen/40 Kilometer)
Heute werden wir auf eine ganz besondere Art eine Sightseeing Tour durch San Francisco unternehmen: Nämlich auf unseren Harleys. Kaum eine Stadt ist so bekannt und faszinierend wie die 'Perle am Pazifik', San Francisco. Mit ihren 43 Hügeln, auf die sie gebaut ist, dem Flair einer europäischen Metropole, der bunten Menschenmenge und ihren vielen Facetten und Nuancen wird sie sicher auch Euch in ihren Bann ziehen.

Von unserem Hotel fahren wir zu einem beliebten Aussichtspunkt, 'Twinpeaks', wo einem praktisch die ganze Stadt zu Füßen liegt. Nun geht es zu dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, der 1937 fertiggestellten Golden Gate Bridge. Dieses Meisterwerk der Technik, ein 2.789 Meter langes Kunstwerk aus Stahl verbindet 67 Meter über dem Meeresspiegel die Stadt mit dem im Norden liegenden Marine County. Es ist ein einmaliges Erlebnis über die Brücke zu fahren!
Hinter der Brücke machen wir einen Stopp, damit jeder das obligatorische Erinnerungsfoto mit der Golden Gate im Hintergrund schießen kann. Nun geht es wieder zurück über die Brücke zur Lombard Street. Mit 27% Gefälle gehört ein Teilabschnitt der Straße zu den steilsten der Stadt. Um die Abfahrt zu entschärfen, wurden 8 Serpentinen gebaut und sie gilt seither als eine der kurvenreichsten Straßen der Welt.

Gleich darauf erreichen wir die Fishermans Wharf. Sie war früher der Hauptumschlagplatz der Fischer, die hier ihren Fang an Land brachten und verkauften. Heute ist die Wharf mit ihrem bekannten Pier 39, an dem seit Ende der 80er Jahre eine riesige Seelöwenkolonie ihr Zuhause gefunden hat, eins der meist besuchtesten Touristenziele der Stadt. Vom Ende der Pier 39 hat man übrigens einen hervorragenden Blick auf „The Rock“, die von 1943 bis 1963 genutzten Gefängnisinsel Alcatraz.
In diesem als ausbruchsicher geltenden Bundesgefängnis haben neben Al Capone noch zahlreiche andere namhafte Größen der Unterwelt „gewohnt“. Man könnte hier am Hafen problemlos den ganzen Tag verbringen und Ihr habt nun Gelegenheit, dieses „Viertel“ mit ausgezeichneten Fischrestaurants auf eigene Faust zu erkunden. (An den freien Tagen in Las Vegas und San Francisco ist das Frühstück nicht im Preis inbegriffen).
12. Tag – San Francisco – Morro Bay (250 Meilen/400 Kilometer)
Auch wenn’s schwer fällt. Heute heißt es Abschied nehmen von der „Perle des Pazifiks. Unser weiterer Weg Richtung Süden wird euch nach ein paar Meilen den Abschied erleichtern.
Wir verlassen San Francisco über den Interstate 101, streifen das „Silicon Valley“ und erreichen San Jose. Bei Castroville fahren wir auf dem Pacific Coast Highway weiter gegen Süden. Auf unserer Weiterfahrt erreichen wir kurz hinter Monterey Carmel, wo vor ein paar Jahren Clint Eastwood als Bürgermeister für Recht und Ordnung gesorgt hat.
Während der gesamten Strecke haben wir zu unseren Rechten die Weite des Ozeans und zu unserer Linken ein ständig wechselndes Panorama. Es bietet sich auf dieser Strecke auch wieder die Gelegenheit, auf eigene Faust zu fahren. Es geht weiter Richtung Los Angeles. Nach etwa zwanzig Meilen machen wir unseren letzten Stopp an einem Vista Point bei einer Seelöwenkolonie, nehmen noch einen kühlen Drink zu uns und fahren gemeinsam weiter zu unserem heutigen Tagesziel Morro Bay.
Nachdem wir unser Hotel bezogen haben, erkunden wir das Städtchen. In zahlreichen Restaurants kann man hier den frischen Fisch, den „Catch of the day“ verspeisen, denn wo kann Fisch frischer sein, als an dem Ort, wo er an Land gezogen wurde. Der Abend kann in einer der gemütlichen Kneipe direkt am Wasser ausklingen.

13. Tag – Morro Bay – Los Angeles (ca. 210 Meilen/340 Kilometer)
Leider geht auch die schönste und längste Biketour mal dem Ende entgegen. Heute starten wir zu unserer letzten Etappe, bevor wir am Nachmittag unsere Bikes in Los Angeles wieder abgeben müssen.

Nach dem Frühstück geht‘s los: Wir fahren in Richtung San Luis Obispo und dann weiter auf der US 101 nach Pismo Beach. Hier wechseln wir wieder auf die No. 1, die uns über Guadalupe vorbei an Santa Maria nach Orcutt führt. Weiter geht unsere Tour wieder auf der US 101 Richtung Süden.
Über Los Alamos, Lompoc und Santa Barbara erreichen wir Ventura. Bei Oxnard Junctionfahren wir auf den Pacific Coast Highway No. 1. Genießt noch einmal, auf euren Harleys die letzten 50 Meilen entlang des Pacific zurückzulegen. Mit Glück sehen wir noch ein paar Delphine oder wale.
In der Nähe von Malibu schauen wir uns noch die Villen der Hollywood-Stars und Millionäre an, bevor es bei Santa Monica am Ende der Route 66 geht, wo wir unsere Bikes, die uns in den letzten 12 Tagen über ca. 4.000 Kilometer begleitet haben, endgültig zurückgeben.
14. Tag – Los Angeles
Der letzte Tag steht in Los Angeles zur freien Verfügung. Die Stadt zu erkunden, dafür ist heute noch Gelegenheit! Ein festes Programm gibt es hierfür nicht. Für einen Unkostenbeitrag von ca. 40 $ können wir Euch eine Los Angeles Sightseeing-Tour anbieten. Mit einem Van werden wir uns alle Highlights der Stadt ansehen. Neben den unvergleichlichen Universal Studios, dem legendären 'Walk of Fame' in Hollywood und dem Rodeo Drive werden wir uns auch den wohl berühmtesten Schriftzug der Welt anschauen: den Hollywood-Schriftzug mit seinen 14 Meter hohen Buchstaben, der 1922 an einem Hügel im Norden der Stadt errichtet wurde. Natürlich werden wir uns auch den Sunset Boulevard und Venice Beach nicht entgehen lassen.

Bei einem Abschlussdrink in einem nahe gelegenem Restaurant am Beach lassen wir die Tour und unsere Erlebnisse Revue passieren, bevor wir ein letztes Mal auf amerikanischem Boden übernachten werden.
15. Tag – Back home...to Germany
Heute habt Ihr noch Zeit, die letzten Einkäufe und Besorgungen zu machen. Einen Besuch wert ist in jedem Fall die Third Street in Santa Monica (Promenade), in der es wirklich alles zu kaufen gibt, was man sich vorstellen kann. Einen Besuch des Venice Beach, der direkt um die Ecke liegt, solltet Ihr auf keinen Fall verpassen.
Rückflug nach Deutschland.
Preise 2011
Fahrer: EUR 3.695,-
Beifahrer: EUR 2.195,-
Einzelzimmerzuschag: EUR 495,-
Tourdaten 2011:
Start Los Angeles 27.05.11; Ankunft Deutschland 11.06.11
Start Los Angeles 10.06.11; Ankunft Deutschland 25.06.11
Start Los Angeles 02.09.11; Ankunft Deutschland 17.09.11
Start Los Angeles 23.09.11; Ankunft Deutschland 08.10.11
Leistungen inklusive:
- Alle Übernachtungen inklusive Frühstück
- Die Miete der Motorräder mit Vollkaskoversicherung (Selbstbeteiligung von US $ 1.000*) (*Zusatzpaket zur Reduzierung auf 0.- Selbstbehalt nur 39.- Euro für die gesamte Tour)
- deutschsprachige Reiseleitung
- bequemer Transport des Reisegepäcks im Tour-Van zu jeder Hotelunterkunft
- alkoholfreie, gekühlte Erfrischungsgetränke während der gesamten Tour im begleitenden Tour-Van
Nicht im Reisepreis enthalten sind:
- Flüge (Preis auf Anfrage) täglich super Angebote
- Versicherungen (Reiserücktritts-, Krankenversicherung, Reiseabbruch-, Gepäckversicherung etc. auf Anfrage)
- Flughafentransfer in den USA (nach Absprache möglich)
- Eintrittgelder in National Parks und Brückenbesichtigungen sind nicht im Reisepreis enthalten (Kosten ca. 40.00 USD)
- Benzinkosten (ca. 100,- USD)
Gruppengröße:
In der Regel besteht eine Reisegruppe aus 12 Fahrern. Ständiger Begleiter ist ein Fahrzeug mit Eurem Gepäck und kühlen Getränken. Sollte ein Bike einmal streiken, wird Euch in kürzester Zeit ein Reserve-Bike zur Verfügung gestellt.
Bikes:
Alle Harley Davidson Modelle sind ca. ½ Jahr alt, in bestem technischen und optischem Zustand und nur wenige Meilen gelaufen. Die nachfolgenden Harley Davidson Modelle stehen Euch zur Verfügung: Electra Glide, Road King/Classic, Fat Boy, Dyna WIDE Glide, Heritage Softtail Classic, Dyna Low Rider
Hotels:
Alle Hotels, die wir anfahren, entsprechen europäischem Standard.